Portfolio

Collagen

Schon als Kind wollte ich immer alles neu erfinden und zusammen kleben, ausschneiden, alles wieder zusammen setzen, bemalen, nähen, verstricken und collagierte somit meine Bilder. Heute mache ich dasselbe bei meiner Kunst. Ich sammle meine eigenen Fotografien, Bilder aus dem Internet und suche mir Bilder aus der Umgebung, in der ich gerade bin, tausche sie und setze sie neu zusammen. Oft ergeben sich spontan neue Bildgeschichten, andere plane ich richtig und verfolge deren Ausarbeitung, wie hier beim Bild DAS LETZTE GERICHT. Es ist mein Statement zur Religiosität, zu ihrer Macht und ihrem Kampf innerhalb der Gesellschaft, aber auch eine wage Vorstellung der Menschheit zum Thema Tod, Angst und Terror.

Ein Blick

Vielleicht kein klassisches Porträt die Serie THE BLUSH, aber immer die Verfremdung eines Gesichts abgekoppelt von seiner Umgebung, verschwommen in und verwoben mit ihr. Mich interessieren die Blickwinkel auf etwas und die Blicke auf jemanden, der allein steht. So kann ich mit Farben und Formen den Betrachterblick neu lenken. Kann Verwirrung stiften, Paranoia ausdrücken, Persönlichkeiten umkehren oder einfach deren Schönheit zerstören. 

 

plakatwände

BERLIN /C bietet ein Vielzahl an Eindrücken und Bildern. Hier habe ich abgerissene Plakatwände fotografiert und die Bruchstücke neu zusammengesetzt und mit anderen kombiniert. Das Gedächtnis der Stadt, Erinnerungen und die so genannte Vergänglichkeit der Bilder gehen den Weg der Kunst. Manche Bilder sind von sich aus so perfekt, dass ich sie nicht viel verändere (s. DICKER CHINESE). 


Stribes

Die digitale Bildbearbeitung  fasziniert mich schon seit Langem und ist mein Lieblingstool, um Bilder bis zur absoluten Unkenntlichkeit zu modellieren. Seit 2006 arbeite ich an meinen "stripes" und raube Bildern fast komplett ihre Oberflächenbeschaffenheit in systematischer Pixelzerstörung.

Alle Arbeiten der Streifen in den folgenden Jahren veränderten sich mit ihrer technischen Reproduzierbarkeit mal mehr mal weniger und blieben immer eine meiner Gestaltungsvorlieben. Das aktuellste  Bild der Serie CROSSING ist eine Auftragsarbeit und als ganze Wandverkleidung im Raum gedacht. Dieses Bild mit den Massen 1,80 m x 1,80 m hat  einen besonderen Platz gefunden und erfüllt seinen Zweck als Raumteiler, wie als Kunstwerk.

In einer Gemeinschaftsarbeit PERSONAL CODES von 2007 erschufen wir ganz eigene digitale Selbstportaits (s.u.). Wir spiegelten unsere Gesichtshälten, um die Symmetrie der Gesichter zu erhöhen und erhielten durch strichweise Veränderung des Bildes  einen Streifencode, der sich in einem 3D-Ausdruck festhalten liess. Diese Arbeit war speziell für den DMY in Berlin zustande gekommen und wurde danach verkauft. Personal Codes entstand in Zusammenarbeit mit meinem Bruder Markus Johannes Becker  http://markusjbecker.de .

Berlin

Die Serie FERN_AB entstand aus meinen vielen Portraits, die ich in Berlin gemacht hatte, von der Stadt als auch von den Menschen darin, die mich begleitet haben auf meiner Reise bisher.